Das Zusammenführen von Daten aus unterschiedlichsten Quellen ist Voraussetzung für eine zeitnahe Analyse und Visualisierung einge- betteter Systeme
TU Kaiserslautern
Für eine aussagekräftige Analyse eines eingebetteten Systems müssen unterschiedliche Daten aus mehreren Quellen einbezogen werden. Dazu gehören Konstruktionsdaten von Fahrzeugen und Anlagen ebenso wie Struktur und Verhalten der Software. Auch die im Teilprojekt „Qualitätsmodelle“ akquirierten Daten der Sicherheitsanalysen sind zu berücksichtigen. Die Daten unterscheiden sich zunächst darin, dass sie zum einen reale Dinge wie etwa Konstruktionsdetails, zum anderen abstrakte Elemente bzw. nichtfunktionale Eigenschaften (Software, Sicherheitsaspekte) beschreiben. Die Daten stammen zudem aus verschiedenen Quellen, nämlich CAD-Programmen (Konstruktionsdaten), Softwareentwicklungssystemen (Software) und Qualitätsanalyseverfahren (Sicherheitsaspekte). Um diese Daten visualisieren und analysieren zu können, müssen sie in Beziehung zueinander gesetzt werden. So muss beispielsweise eine Korrelation zwischen einem qualitätsanalytisch festgestellten Sicherheitsaspekt, einer bestimmten Softwarekomponente und einem mechatronischen Produkt aus dem Konstruktionsprozess hergestellt werden. Die so zusammengefassten Daten werden schließlich im Teilprojekt „Visualisierung Eingebetteter Systeme“ dargestellt.
Technische Universität Kaiserslautern
Prof. Dr. Hans Hagen
Arbeitsgruppe Graphische Datenverarbeitung
Fachbereich Informatik
Gebäude 36, Raum 226
67663 Kaiserslautern
Deutschland
Telefon: +49 631 205-4071
2011, ViERforES