Das Zusammenwirken verschie- dener Systeme und Komponenten setzt die Einhaltung gemeinsamer Standards voraus.
Dirk Mahler / Fraunhofer IFF
Die Entwicklung und Fertigung von komplexen Produkten stellt besondere Anforderungen an die Interoperabilität, d. h. das Zusammenspielen von unterschiedlichen funktionsbestimmenden Komponenten. Bei der Entwicklung und Erforschung stellt sich die Aufgabe, wie stark heterogene Modelle und die Software von Eingebetteten Systemen syntaktisch zusammen gefügt werden können. Es muss somit dafür gesorgt werden, das alle Komponenten die „gleiche Sprache sprechen“, damit sie zu einem umfassenden und allgemeinen Modell integriert werden können.
Dies wird benötigt, um z. B. das Verhalten eines kleinen Eingebetteten Systems und dessen Auswirkungen auf das Gesamtsystem in den virtuellen und erweiterten Realitäten abbilden zu können. Jedoch muss bei einer solchen Modellkomposition die semantische Interoperabilität sicher gestellt werden.
Welche Systeme werden von welchen physikalischen Modellen beschrieben? Wie kann eine solche Modellintegration die erwartete Semantik bieten? Auch diese Fragen sollen in diesem Projekt beantwortet werden. Abschließend soll die pragmatische Interoperabilität hergestellt werden. Sie soll Operationen und Analysen, wie z. B. die Verdichtung von Daten, Fehler- baumerstellung, etc., auf dem globalen Modell ermöglichen. Die daraus gewonnen Informationen können wiederum für die Visualisierung in der virtuellen und erweiterten Realität umgesetzt werden.

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Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Prof. Dr. rer. nat. habil. Gunter Saake
Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme
Fakultät für Informatik
Gebäude 29
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg
Deutschland
Telefon: +49 391 67-18800
2011, ViERforES