Mit Qualitätsmodellen lässt sich das Zusammenwirken einge- betteter Systeme besonders anschaulich visualisieren.
Dirk Mahler / Fraunhofer IFF
Eingebettete Systeme übernehmen immer mehr Funktionen und werden hierdurch stetig komplexer. Entwickler haben parallel mit zunehmender Fehleranfälligkeit der Software zu kämpfen, welche die Betriebssicherheit (Safety) der Gesamtsysteme bisweilen in Frage stellt. Die fortschreitende Vernetzung der nicht länger nach außen abgeschotteten Einzelkomponenten und deren Kommunikation in Systemverbünden bergen darüber hinaus neue Sicherheitsrisiken (Security). Gezielte äußere Schadeinwirkungen sind grundsätzlich nicht länger auszuschließen.
Aus Sicht der Qualitätssicherung stellt sich daher folgende Frage: Wie kann angesichts der Herausforderungen im Safety-Bereich und steigender Security-Bedrohungen nachgewiesen werden, dass die in Form von Restrisiken unvermeidlichen Gefährdungen akzeptabel sind?
Zur Beurteilung dieser Restrisiken werden Qualitätsmodelle entwickelt, die insbesondere die Aspekte Safety und Security und ihre Wechselwirkungen berücksichtigen. Das Modell kombiniert Daten verschiedener weiterer Bereiche und visualisiert etwaige Abhängigkeiten. In diesem Zusammenhang werden insbesondere Methodiken zur Datenakquise, -kombination und -analyse konzipiert und ausgearbeitet.

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Fraunhofer-Institut für
Experimentelles Software Engineering IESE
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